Rezension: Giftspur von Daniel Holbe

Geht es Ihnen manchmal ähnlich? Sie kaufen einen Krimi im Buchhandel, nehmen sich ein wenig der freien Zeit und beginnen mit dem Lesen. Nach einigen Seiten stutzen Sie, zögern, und kommen ins Nachdenken. So ging es mir mit dem Titel: Giftspur, Krimi des Autors Daniel Holbe.

Ich erwarb den Krimi bei Hugendubel als Mängelexemplar zu einem verbilligten Preis. Das Thema fand ich interessant und angesichts des Rabatts fiel der Kauf leicht. Ich begann mit dem Lesen, runzelte nach einer Weile die Stirn, dachte mir aber noch wenig dabei. Die Stirnfalten erhielten im Laufe der nächsten Seiten erhebliche Tiefen. Das Buch fand schließlich einen Platz im Schrank, es ging nicht mehr.
Die erste Reaktion auf einen Text, der mir überhaupt nicht behagt, besteht in der kritischen Hinterfragung meiner Meinung. Könnte ich mich irren? Gehöre ich zu einer kleinen Minderheit? Natürlich gefällt ein bestimmter Krimi nicht jedem, aber die Abneigung, die ich im Laufe des Lesens von „Giftspur“ entwickelte, erklomm ungeahnte Höhen.
Zum Glück gibt es für solche Fälle Amazon und die dortigen Leserkommentare. Das Buch besitzt im Durchschnitt drei Sterne und viele negative Kommentare. Ich las jeden einzelnen sorgfältig durch und erkannte das Spiegelbild meiner Meinung. Im Bewusstsein, mit meinen Problemen nicht alleine dazustehen, schreibe ich diese Rezension.

Die Adjektivitis:

Eigentlich sollte diese Krankheit ausgerottet sein. Ähnlich wie im Immunsystem eines Menschen fungiert in einem Verlag das Lektorat als Abwehr. Normalerweise sollte kein Manuskript den Schreibtisch eines Lektors passieren, das an ausgeprägter Adjektivitis leidet. Hier und da ist sind Adjektive okay, doch als Dauerzustand meiner Ansicht nach – und der vieler Amazon-Kommentatoren – untragbar.
Adjektivitis ist ärgerlich. Einerseits zeugt es von Schreibfaulheit seitens des Autors, der mangelnden Lust sich anzustrengen. Andererseits entmündigt es den Leser. Er wird an der Hand geführt wie ein Kleinkind, bekommt die Welt erklärt, anstatt sich aus den eigenen Beobachtungen ein Bild formen zu können. Das wird ihm abgenommen – durch die Adjektivitis.

Es sind Sätze wie diese:

Seite 79: „Mordkommission?“, fragte der Schmalbrüstige ungläubig.

In dieser Szene stehen zwei Polizisten vor einem Hausbewohner, der gerade die Tür geöffnet hat. Er reagiert mit Unglauben darauf, von Polizisten besucht zu werden. Man kann den Satz auch so schreiben, dass die Schreibfaulhaut und die Adjektivitis deutlich wird:

„Mordkommission?“, fragte der Schmalbrüstige und zeigte die körperliche Reaktion des Unglaubens.

Geliefert wird nur ein Adjektiv. Der Hausherr glaubt nicht, dass zwei Polizisten vor der Tür stehen. Aber wie genau soll man sich das vorstellen? Wie sieht ein ungläubiger Gesichtsausdruck aus? Wie ist die Körpersprache? Wäre es nicht ein Zeichen von Fleiß genau das zu beschreiben, anstatt nur das Adjektiv „ungläubig“ zu verwenden?
Die Seite 79 ist leider ein Beispiel von vielen derartigen Seiten im Buch. Ich habe mir sie nicht extra herausgegriffen. Es gibt in dem Krimi leider zu viele Seiten 79.
„Wir sind auf der Suche nach Vera Finke“, erklärte sie dem etwas verloren im Türrahmen stehenden Mann.

Die Polizistin hat dem Türöffner etwas erklärt. Gut, dass man mir es gesagt hat. Allein aus den Worten „Wir sind auf der Suche nach…“ wäre ich nämlich nie darauf gekommen, dass hier eine Erklärung ausgesprochen wird. Einen Satz später heißt es:

„Vera Finke“, bekräftigte sie daher noch einmal. „Laut Personenregister ist sie hier gemeldet.“

Wie kann man eine Bekräftigung zeigen? Warum wird dem Leser nur das Adjektiv hingeworfen?

Was bietet Seite 79 sonst noch? Hier ein paar Beispiele:

Ähm, ja, natürlich“, brummelte der Mann. […]
„Danke“, murmelte Angersbach […].
„Und Sie sind?“, wandte Sabine sich an den Mann.
„Anselm Finke natürlich“, kam es brüskiert zurück. […]

Die Brüskierung, so, so. Brüskieren wird definiert als „jemanden in unhöflicher, schroffer Art und Weise“ zu behandeln. Der Gesprächspartner der Polizisten, der Mann, der die Tür geöffnet hat, fühlt sich also unhöflich behandelt. Anstatt eine Körperreaktion zu beschreiben aus welcher der Leser das selbst erkennen kann, nimmt der Autor stattdessen die einfache Abkürzung des Adjektivs. Einfach, ja, aber auch besser?

Es geht weiter auf Seite 81, hier ein paar Zitate:
Ach, Unsinn“, nervös wedelte Vera mit den Handflächen. […]
„Ulf, Ulf“, spie Anselm aus, noch immer stehend und gestikulierte abfällig […]
„Hör doch auf, Liebling“, flehte Vera […]
„Sie waren nicht gut auf ihn zu sprechen?“, hakte Angersbach bei ihrem Mann nach.
[…]
„Vergessen Sie´s“, wehrte sich Anselm. „Sagen Sie mir lieber, was passiert ist.“
„Reitmeyer wurde tot am Niddaradweg gefunden“, sagte Sabine ohne ins Detail zu gehen.
[…]
„Beantworten Sie bitte die Frage“, forderte Angersbach.
[…]
„Sag doch auch mal was!“, forderte er.

Eine Romanfigur reagiert nervös, wedelt mit den Handflächen. Wenn es nicht gerade sehr heiß ist, gibt es für das Wedeln mit den Handflächen keinen anderen Grund außer Nervosität. Ansonsten hätte ich als Leser vermutet, dass die Figur sich Kühlung verschaffen will. Wieso der Zusatz, dass die Romanfigur Vera nervös ist? Bestand die Gefahr, dass ich als Leser zu dumm bin um das erkennen zu können?

Vera fleht anschließend. Einen flehenden Gesichtsausdruck kann man auch beschreiben oder aufgrund z.B. Händezittern oder sonstigen Körperreaktion als Leser erkennen, dass die Romanfigur einen flehenden Tonfall angenommen hat.

Angersbach hakt nach. Schön für ihn. Ich wäre sicherlich selbst darauf gekommen, das ergibt sich nämlich aus der Konversation vorher.

Anselm hingegen wehrt sich. Aha. Tauschen wir doch einmal das Adjektiv dieses Satzes mit dem danach:

„Vergessen Sie´s“, forderte Anselm.
„Beantworten Sie bitte die Frage“, wehrte sich Angersbach.

Schon ergeben sich ganz andere Deutungen. Anselm ist nun der dominante Part, während der Polizist Angersbach die Defensivposition einnimmt. Die Adjektivitis lässt das zu. Hätte man aber die Körpersprache beschrieben, wäre so ein Rollentausch völlig unmöglich.

Sabine erklärt knapp die Lage, dass ein Herr Reitmeyer tot aufgefunden wurde. Da der Leser die ganze Vorgeschichte kennt, u.a. die Einzelheiten des Auffindens der Leiche, legt der kurze Satz dar, dass Sabine gerade eben keine Details von sich gibt. Das erkennt der mündige Leser. Wieso die Bevormundung, die Erläuterung, dass Sabine momentan keine Details nennt?

Adjektivitis nervt.

Meine absolute Nummer 1 steht auf Seite 103:

„Ärger im Paradies?“, fragte Sabine metaphorisch.

Das ist das Äquivalent von „Alle Neune“ beim Kegeln, bzw. „Strike“ beim Bowling. Leider im negativen Sinn.

Was bedeutet metaphorisch? Es ist ein Adjektiv und ist die „Darstellung einer Metapher“. Eine Metapher ist nach Tante Wikipedia: ein „(besonders als Stilmittel gebrauchter) sprachlicher Ausdruck, bei dem ein Wort (eine Wortgruppe) aus seinem eigentlichen Bedeutungszusammenhang in einen anderen übertragen wird, ohne dass ein direkter Vergleich die Beziehung zwischen Bezeichnendem und Bezeichnetem verdeutlicht“.
Metaphern finden sich in Redensarten wie: „Die Kuh vom Eis kriegen“, „Auf der Erfolgswelle reiten“, „Mauer des Schweigens“, „Warteschlange“.

Da hat also die gute Sabine einen metaphorischen Satz von sich gegeben.

Ehrlicher wäre folgendes:

„Ärger im Paradies?“, fragte Sabine und benutzte dabei eine Metapher.

Der Satz ist ehrlicher, nicht besser. Er zeigt an, dass der Leser wie ein Kleinkind an die Hand genommen wird, der Autor damit indirekt sagt:

Autor: Lieber Leser, meine Romanfigur Sabine verwendet gerade eine Metapher. Ihr Kollege Angersbach erzählte ihr nämlich vorher, dass sein Chef ihn zu einem Wechsel in eine andere Polizeistation gedrängt hatte. Aus dem „Ärger im Paradies?“ lieber Leser, kannst du nämlich nicht so einfach schließen, dass Sabine in einer Art Spott darauf reagiert. Ähnlich ging ich auf Seite 102 vor. Auf eine Frage von Angersbach „Warum haben Sie gewechselt?“, reagiert Sabine mit: „Lange Geschichte“, erwiderte sie wortkarg. Aus der Antwort mit zwei Wörtern kannst du, lieber Leser, leider nicht schließen, dass sie – betreffend den Stellenwechsel – wortkarg ist. Sabine könnte auch einfach gerne Zwei-Wort-Sätze verwenden. Okay, das hat sie bisher im Roman noch nie gemacht. Es hätte aber sein können. Glaub mir das, lieber Leser.

Es ist Schreibfaulheit, wenn man wie in einem Schulaufsatz vorgeht und schreibt: brummte er, hakte er nach, forderte er, flehte sie, bat sie, sagte sie weinerlich, fröhlich, verstimmt usw. Zu zeigen, wie eine bestimmte Person auf die Frage von Polizisten reagiert, wäre dagegen anstrengend. Die körperliche Reaktion ohne Infodump zu beschreiben ist schwierig. Da gehen Worte wie „flehte sie“, „wehrte er sich“, „forderte er“, „kam es brüskiert zurück“, natürlich leichter von der Tastatur.

Faulheit ist es trotzdem bzw. gerade deswegen.

Schreiben wir ehrliche Sätze, welche es zeigen:

„Ach, Unsinn.“ Vera wedelte mit den Handflächen, das ist ein Zeichen von Nervosität.
„Hör doch auf, Liebling“, sagte Vera und zeigte dabei deutliche körperliche Zeichen des Flehens.
„Sie waren nicht gut auf ihn zu sprechen?“ Angersbach stellte die Frage, weil er nachhaken wollte.
„Reitmeyer wurde tot am Niddaradweg gefunden“, sagte Sabine. Da sie keine Einzelheiten des Tatortes nannte, vermied sie auf diese Weise die Offenbarung von Details.

Das Klauen von anderen

Kennen Sie die US-Fernsehserie NCIS? Nicht? Ich erkläre sie Ihnen. Sie läuft auf Sat 1 seit 2005. Ein Team von Ermittlern des Naval Criminal Investigative Service bearbeitet Fälle, die mit der amerikanischen Marine zu tun haben. Sehr oft geht es um Mord an Seeleuten. Die Leiche wird im Regelfall obduziert. In der Serie gibt es den Charakter Dr. Donald „Ducky“ Mallard. Er ist ein komischer Kauz und redet mit den Leichen, die er vor sich auf dem Obduktionstisch liegen hat. Sehr oft wird dies gezeigt, beinahe in jeder Folge redet der gute Ducky mit irgendwelchen Toten.
Okay, eine schrullige Figur, so etwas macht eine Serie interessant, ist besser als irgendwelche austauschbaren Standardpersonen.
Überhaupt nicht interessant, sondern nichts anderes als geistiger Diebstahl ist es jedoch, so eine Figur einfach zu kopieren und im eigenen Werk einzubauen.

Blättern wir im Krimi „Giftspur“ auf die Seite 72. Beschrieben wird der Gerichtsmediziner Professor Hack.

Seit Jahren kursierten die verschiedensten Gerüchte, etwa, dass der Professor mit seinen Patienten [den Leichen] spräche, wenn er allein im Sektionssaal stand.
„Wieso denn auch nicht?“, war Hacks lachende Reaktion gewesen, als Angersbach ihn einmal darauf angesprochen hatte. Dann hatte er sich an die Stirn getippt und gemurmelt: „Andere sprechen mit Tomaten. Geht´s noch?“

Hinweis: Andere denken sich schrullige Charaktere aus. Natürlich ist es einfacher, Eigenschaften des Gerichtsmediziners einer US-Fernsehserie zu kopieren und einen Professor zu erschaffen, der mit Leichen redet. Da zitieren wir doch gerne Professor Hack und sagen: „Geht´s noch?“

Es zieht sich für mich ein roter Faden durch den Roman. Der Faden trägt den Namen „Minimalismus“.

Gefühle und körperliche Reaktion werden nicht gezeigt, sondern einfach nur hingeschrieben. Da spricht jemand weinerlich, fröhlich, brüskiert usw. Schnell geschrieben, dabei nichts gearbeitet. Der gleiche Minimalismus liegt vor, wenn man einen Mediziner wie bei NCIS mit Leichen reden lässt, anstatt dem Herrn Professor ein anderes schrulliges Hobby anzudichten. Das wäre ja Anstrengung gewesen.

Author Intrusion

Der englische Begriff bezeichnet den Vorgang, dass der Autor eines Romans seine Unsichtbarkeit verliert und direkt zu den Lesern durch die Romanfiguren spricht. Sie erzählen dabei nicht das, was sie selbst denken, sondern das, was der Autor denkt. Er spiegelt – mehr oder weniger unbewusst – seine eigenen Gedanken, Meinungen oder Ergebnisse von Recherchearbeiten durch die Worte oder die Gedanken der Romanfigur.

Author Intrusion ist ein weites Feld, es gibt viele Variationen. Deshalb kann ich in diesem Artikel nicht näher darauf eingehen. Ich glaube, dass ich einen Fall der Author Intrusion auf Seite 46 gefunden habe:

Schwungvoll lenkte Sabine ihren brandneuen Renault Twizy […] auf den Parkplatz. Es handelte sich um ein modernes Elektroauto mit zwei hintereinander angeordneten Sitzen. Flügeltüren und Fenster gab es als Nachrüstpakete und waren bei den vorherrschenden Außentemperaturen sicher keine Fehlinvestition gewesen, wenn auch eine teure. Der Akku hielt mindestens hundert Kilometer, und glaubte man diversen Internetforen, konnte man ihn fast doppelt so lange ausreizen.

Tja, der neue Renault Twizy. Sabine fährt mit ihm durch die Gegend, mehr passiert nicht mit der Karre. Das Auto ist so etwas wie das Bierglas, das eine Romanfigur im Restaurant benutzt. Solange es niemandem auf den Schädel geschlagen wird, ist es einfach nur ein Glas. Man erwähnt es kurz und schenkt ihm ansonsten keine weitere Aufmerksamkeit.

Wie würden Sie als Leser sich fühlen, wenn ein Autor schreibt:

Sabine hob ihr Bierglas hoch. Es handelte sich um ein brandneues Kristallglas. Teuer, überlegte Sabine. Es bestand zur Hälfte aus Sand, etwa dreizehn Prozent nahmen Alkalioxide und weitere Oxide ein. Würde es einen hohen Anteil Bleioxid enthalten, hieße es Bleikristall. Ungewöhnlich, dass der Wirt solche hochwertigen Gläser verwendete. In einer Kneipe fand man sonst nur billig hergestellte Gläser aus Kalknatron, die übliche industrielle Massenware. Andererseits, lautete Sabines Feststellung, war sie momentan nur eine Polizistin, die einen Verdächtigen in der Bar beschattete. Wozu sie sich Gedanken über Gläser machte, konnte nur der Autor beantworten. Sie hatte keine Ahnung, was das alles bedeutete. Nur eines wusste sie: die Author Intrusion ödete sie an.

Ich vermute einfach mal – Irrtum jederzeit möglich – dass entweder der Autor oder jemand aus seinem Bekanntenkreis einen Renault Twizy fährt oder sich zum Zeitpunkt der Fertigstellung des Romans mit dem Gedanken trug. Deswegen nimmt das Auto eine Mächtigkeit im Roman ein, die es nicht verdient. Es ist ein Objekt, mit dem eine Polizistin sich in einer städtischen Umgebung bewegt. Wenn ein solches Objekt keinen weiteren Zweck erfüllt, lautete die Devise: So kurz wie möglich beschreiben.

Das Lektorat und der Plot:

„Show don´t tell wird eindeutig überbewertet“, sagte der Lektor und belehrte den Leser.
Tut mir leid, liebe(r) Mitarbeiter/in des Lektorates. Ich weiß nicht, wieso die Adjektivitis so einfach akzeptiert wurde. Es ist mir ein Rätsel.
Was sind die Folgen der verhängnisvollen Entscheidung?
Per Juni 2017 hat der Roman 77 Rezensionen auf Amazon und im Durchschnitt 3 Sterne. Es sind 22 Fünf-Sterne Bewertungen und 21 Ein-Stern Bewertungen. Die Schiefe im Muster der Notenverteilung ist ungewöhnlich. Auch die 14 Zwei-Sterne Bewertungen sind dafür ein Zeichen. Das Muster erzählt von einer Polarisierung der Leser. Normal sind größere Mengen in den Bereichen fünf und vier Sterne bei einem guten Roman und spiegelbildlich die Verteilung bei zwei und einem Stern bei einem schlechten. Ein guter Roman hat nur wenige solche Bewertungen, normal ist die Masse im hohen Bereich, gemischt mit ein paar schlechten Noten. Wie gesagt, gefällt ein Roman nicht jedem, es gibt immer schlechte Bewertungen. Die Masse der Bewertungen und deren Qualität geben ausreichend Auskunft für Kaufwillige.
Zwei Elemente sind in den Kommentaren erkennbar. Einerseits die Adjektivitis, andererseits der langweilige Plot bzw. die hölzernen Dialoge (was meiner Ansicht nach auch an der Adjektivitis liegt). An der Adjektivitis und den Dialogen kann man leicht etwas ändern. Plot hingegen ist ein zweischneidiges Schwert, dem einen gefällt er, dem anderen nicht. Allerdings kann man auch einen langweiligen Plot durch gute Dialoge und einen lesefreundlichen Schreibstil aufpeppen. Die Langweiligkeit des Plots ist ebenfalls Thema der meisten Kommentare mit wenigen Sternen.

Fazit:
Hätte das Lektorat anders auf das Manuskript reagiert, Änderungen verlangt, wären die Bewertungen bei Amazon besser gewesen, besäßen die Fünf-Sterne Bewertungen ein größeres Gewicht. So kommt gerade noch ein Durchschnitt von drei Sternen heraus, wobei einem erfahrenen Amazon-Kunden die Masse der schlechten Bewertungen sofort auffällt. Es gilt der alte Spruch: Ein zufriedener Kunde erzählt es wenigen Leuten, ein unzufriedener Kunde erzählt die Unzufriedenheit sehr vielen.

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Bildquelle

  • Holbe_Giftspur: www.amazon.de

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