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Ein schlechter Roman und ein Schreibwettbewerb

Im letzten Beitrag stellte ich die Kriterien von Lisa Cron vor, mit der man beurteilen kann, ob ein Roman aus der Bahn geschleudert wurde.  Die Autorin entwarf für ihren Ratgeber „Wired for story“ , den ich nur empfehlen kann, eine Checkliste. Als Test zur Anwendung der Checkliste untersuchte ich das erste Buch der erfolgreichen Trilogie „Hunger Games“ von Suzanne Collins. Das positive Abschneiden des Buches in dem Test ist natürlich keinesfalls verwunderlich. Der Test der Checkliste auf praktische Nutzbarkeit wäre unvollständig ohne ein Negativbeispiel, also  einen Roman, der komplett durchfällt. Das ist unmöglich? Nein, leider nicht. Ein schlechter Roman ist leider schnell geschrieben. Ich stelle so einen in den nächsten Absätzen vor und lobe gleichzeitig einen kleinen Schreibwettbewerb aus mit einem attraktiven Preis. Die Kriterien stehen ganz am Schluss dieses Beitrages.

Ich wähle einen Ausschnitt aus dem Beginn eines unbekannten Buches. Es wurde veröffentlicht bei einem sogenannten Druckkostenzuschussverlag (DKZV) und der Autor ist bestraft genug damit, dass er viel Geld für die Veröffentlichung zahlte. Ich verzichte deshalb auf Nennung von Titel und Autorennamen. Ferner habe ich alle Figuren, Namen von Landschaften etc. abgekürzt um eine Erkennung unmöglich zu machen. Es geht mir um den Text und nicht um den Autor.

Wer mit dem Begriff DKZV nichts anfangen kann, dem empfehle ich diesen Artikel des Spiegel.

Nachfolgend also der Beginn des Romans:

Fürst T stand am Fenster im Kartenraum und starrte seit geraumer Zeit regungslos auf den Burghof hinab. Dort unten übten sich einige junge Soldaten im Umgang mit ihren Waffen. Ungeduldig starrte er auf seine Männer. Der Sonnenstand zeigte eine Stunde nach Mittag. Die Besprechung sollte gleich beginnen. Vor acht Mondläufen hatte er Kundschafter ausgesandt, um das fruchtbare und viel reichere N auszuspionieren. Gestern Abend hatte der wachhabende Soldat vom Südturm ihre Ankunft gemeldet. Kurz vor Einbruch der Nacht.

Fürst T wurde immer ungeduldiger, während er wartete. Nervös trat er von einem Fuß auf den anderen. Doch er musste nicht lange warten. Nur wenige Augenblicke. Auf dem Flur wurden Stimmen laut. Ag und Ad betraten als Erste den großen Raum, der sich über den Zimmerfluchten der Fürstenfamilie befand. Rund herum standen hohe Regale, vollgestopft mit Büchern, Schriftrollen und Landkarten.

Kurz darauf kam Ti, der Burgvogt und engster Freund Fürst T´s, nur wenige Augenblicke danach die restlichen Berater und der Hauptmann der Kundschafter. Alle setzten sich an den großen runden Tisch, der den Raum beherrschte. Auf dessen Mitte lag die Karte von N ausgebreitet.

Auf ein Zeichen seines Fürsten hin erhob sich der Hauptmann und begann zu berichten.

„Wie wir alle wissen, sind wir vor sechs Monaten aufgebrochen, um N zu erkunden. Um nicht aufzufallen, hatten wir uns als Händler getarnt und waren in kleinen Gruppen von jeweils fünf Mann unterwegs.“ Bei seinen Ausführungen zog er mit dem Finger in verschiedenen Richtungen über die Karte vor ihnen. „Wir haben viele brauchbare Informationen erhalten. Mir wurde mitgeteilt, dass das Land schon längere Zeit in einen Krieg mit dem Baron B verstrickt ist.“

„Ein Krieg?“, unterbrach in T. „Wisst Ihr näheres darüber?“ Erwartungsvoll richteten sich alle Augen auf ihn. Er nickte.

„Aber ja“, antwortete er. Dabei tippte er mit dem Finger auf die Provinz K. „Dorthin sind wir geritten. Wir haben die beiden Heere gesehen. Als wir zurück ritten, haben sie sich noch belauert. Doch der Kampf stand unmittelbar bevor. Das Heer von N war dem von B zahlenmäßig unterlegen, doch mit sehr viel besseren Waffen ausgestattet. Ich bin mir sicher, dass die Krieger von N den Kampf gewonnen haben.“

Einige Zeit herrschte Schweigen. Jeder dachte über das Gehörte nach. Sollten sie wirklich angreifen? War die Zeit reif? Konnten sie diesmal siegreich sein? Fürst T runzelte die Stirn. Er hatte den Blick gesenkt und starrte vor sich auf die Karte.

„Seid Ihr Euch ganz sicher?“, fragte er schließlich und sah den Hauptmann an.

„Ja, mein Fürst“, erwiderte der Offizier und nickte zur Bestätigung.

„Nun gut“, richtete T jetzt das Wort an die Anwesenden, „wie schnell können wir unsere Soldaten zusammenziehen?“

„Wenn die Boten sofort aufbrechen, in einem Mondlauf“, meldete sich Ad zu Wort.

Ad war ein Krieger der Garde, die Elitekrieger von K. Er hatte den Rang eines Leutnants und war außerdem Stellvertreter des Generals der Garde.

„Das wäre dann am Morgen des dritten Tages in der ersten Woche im Mond des E“, fuhr er ( Ad) fort. „Es wird einen weiteren Mondlauf in Anspruch nehmen, alle Männer und die Ausrüstung durch die Schlucht zu schaffen. In der Ebene von N könnten wir das Heer versammeln und von dort den Angriff starten.“

Ad deutete mit dem Finger auf die betreffende Stelle. T nickte bedächtig mit dem Kopf.

„Dann leitet alles in die Wege und schickt die Boten aus“, befahl er schließlich.

Ti und Ad gingen gemeinsam nach unten. Auf dem Hof riefen sie fast zwei Dutzend Krieger zu sich und erklärten ihnen ihre Aufgaben. Die Männer begannen auf der Stelle mit ihren Vorbereitungen. 

Nur eine Stunde später verließen zwanzig schwarz gekleidete und finster aussehende Männer auf rabenschwarzen Pferden die Burg in alle Himmelsrichtungen. Ihr Befehl: Alle kampffähigen Krieger zusammen zu rufen.

 (Zitatende)

Prüfen wir den Text anhand der Kriterien von Lisa Cron, die man hier nochmals ansehen kann.

  1. Kriterium Protagonist. Die Frage nach dem Protagonist ist schwer zu beantworten. Einerseits sieht es nach Fürst T aus, andererseits gibt es verschiedene andere Figuren, die gleichwertig geschildert werden. Die Relevanz scheint hoch zu sein, da in dieser Szene über einen Krieg entschieden wird. Trotz der Tragweite der Entscheidung wird Fürst T sehr blass geschildert.
  2. Kriterium Ziel. Das Ziel eines Angriffes auf N ist zwar offensichtlich, aber der tiefe Zweck und Sinn der Operation wird nicht enthüllt. Ich habe übrigens das ganze Buch gelesen. Warum N angegriffen werden soll, weiß man bis zum Schluss nicht so genau.
  3. Innere Probleme: Wie bereits unter 1) geschildert bleiben Fürst T, seine Persönlichkeit, seine inneren Ziele, Probleme oder die Probleme seines Reiches ziemlich blass. Im Zweifel kann man sagen, dass er N angreift weil er der Bösewicht der Story ist und solche Leute eben genau das tun. Irgendeinen sonstigen Grund (außer Reichtum und Fruchtbarkeit von N) erfährt man nie.
  4. Da die Frage unter 3) bereits negativ beantwortet wurde, entfällt dieser Punkt.
  5. Emotionen des Protagonisten. Sie sind definitiv nicht vorhanden, auch bei den später auftauchenden Charakteren wird das stark vermisst. Die folgenschwere Entscheidung über den Überfall auf das Land N trifft Fürst T quasi nebenbei aufgrund der kümmerlichen Informationen, die in dem obigen Beispiel geschildert werden. Er ist eine Marionette in der Hand des Autors, ein typischer zweidimensionaler Charakter.
  6. Analog zu 5). Die Ereignisse, berühren weder Fürst T noch irgendeinen anderen in der Besprechung. Keiner ist skeptisch oder freudig erregt. Alles wird ohne Gefühl hingenommen, die Handlungsweisen der Personen sind für den Leser nicht glaubhaft. Sämtliche Figuren sind Schablonen ohne eigene Gefühle oder Gedanken.
  7. Kann nur nach Lesen des ganzen Buches beantwortet werden. Da ich das getan habe, kann ich sagen: Das Schicksal greift relativ häufig ein und Konflikte werden nebenbei gelöst.

Der Roman scheitert an den Kriterien von Lisa Cron.

Was hätte man besser machen können?

Die Namen der Charaktere in dem ersten Kapitel beginnen oft mit dem gleichen Buchstaben, was besonders durch meine Verwendung von Abkürzungen zu Verwirrungen führt (es würde aber mit deren vollen Namen keineswegs besser). Eine Liste von Romanfiguren, die z.B. Gisela, Greta, Gertrud, Gerlinde oder Gerda heißen, führt zu Verwechslungsgefahren. Im Zweifel sollte man sie Gerlinde, Maria, Susanne, Astrid etc. nennen.

Die Charaktere dürfen keine Marionetten sein, die brav ihren Text aufsagen. Sie haben eigene Ideen, Ansichten, Meinungen. Kommt das im Roman nicht heraus, bleiben die Figuren blass und unglaubhaft, so wie hier. Ad und der Hauptmann spulen monoton ihren Text herunter. Die Entscheidung zum Angriff nehmen sie hin wie eine Bemerkung über das Wetter (PS: selbst darüber regt man sich auf, man freut sich über den Sonnenschein, verflucht den Regen oder die Kälte. Warum keine Emotionen in der Besprechung von Fürst T?)

Ein Bösewicht ist nicht nur deshalb böse, weil der Autor so eine Figur braucht. Er hat im Zweifel einen guten Grund dafür und sieht sich selbst übrigens selten als böse an. Statt einen finsteren Fürsten zu schaffen, hätte man besser einen Charakter mit Ecken und Kanten erfinden sollen. Warum keinen Fürst, der als Hobby Blumen züchtet, mit seinen Kindern spielt? Kann so jemand trotzdem böse sein? Na klar. Man muss es nur glaubhaft beschreiben.

Die Entscheidung über den Angriff des Landes N hätte man mit mehr Informationen über N anreichern können um dem Leser eine Vorstellung darüber zu geben, warum es so begehrt ist. Was hat Fürst T nicht, welches ihm aber der Besitz von N garantiert? Wo ist der grundsätzliche Konflikt? Reicht es aus, dass N im Krieg mit dem Baron B ist, um es ebenfalls anzugreifen? Dazu wird noch gesagt, dass N höchstwahrscheinlich Baron B besiegen wird. Ich greife also ein durch einen Sieg gestärktes Heer an?

Am Anfang gibt es schon einen Logikfehler. Angeblich wurden die Kundschafter vor acht Mondläufen losgeschickt, der Hauptmann spricht in seinem Bericht aber von 6 Monaten (ich nehme an, dass ein Monat und ein Mondlauf das gleiche ist).

Die einzige Information, welche die Kundschafter liefern, ist die über die Auseinandersetzung zwischen Baron B und N, die angeblich auch schon seit längerer Zeit am Laufen ist. Um das zu erfahren, brauchte man also extra Kundschafter? In dieser Fantasy-Welt verbreiten sich keine Neuigkeiten durch fahrende Händler?

Im Übrigen muss Fürst T unglaublich geistig beschränkt sein, wenn er aufgrund des außerordentlich kümmerlichen Berichts seiner Kundschafter einen günstigen Moment für einen Überfall sieht. Ein anderer Grund für die Entscheidung wird nicht genannt.

Gesprächsführung: Mehr Unsinn als Sinn

Analysiert man das Gespräch zwischen Fürst T und dem Hauptmann der Kundschafter genauer, erkennt man den völligen Unsinn, den beide von sich geben. „Ich bin mir sicher, dass die Krieger von N den Kampf gewonnen haben“, sagt der Hauptmann. Fürst T erwidert daraufhin: „Seid Ihr Euch ganz sicher?“ Der Hauptmann glaubt, dass ein bestimmtes Ereignis eingetreten ist, weiß es aber nicht genau. Der Fürst fragt ihn daraufhin, ob er sicher ist, es zu vermuten. Also handelt es sich um eine sichere Vermutung, die sich von der unsicheren Vermutung unterscheidet durch …?

Ähnlicher Nonsens wird ein paar Zeilen vorher erzählt. Das Land N ist schon längere Zeit in einen Krieg mit Baron B verstrickt. Das einzig „Nähere“, was der Hauptmann der Kundschafter darüber berichtet ist, dass sich beide Heere belauern. Das ist es also, was in der „längeren Zeit“ passierte? Sonst hatte die Auseinandersetzung zwischen den Kontrahenten keine Auswirkungen? Das meint der Hauptmann, wenn er von „vielen brauchbaren Informationen“ spricht? Eine wahrhaft gewaltige Menge an Informationen, für deren Sammlung er 6 bzw. 8 Monate benötigte.

Pappschablonen, keine echten Personen

Insgesamt sind alle Figuren „Pappkameraden“. Sie befriedigen die Wünsche des Autors, verfolgen nur seine Agenda, nicht aber ihre eigenen. So wird zwar in den Erläuterungen erwähnt, dass sich der Besprechungsraum über den Gemächern der Fürstenfamilie befindet, weiter spielt diese Familie aber keine Rolle. Ein real existierender Fürst – und es ist die Aufgabe eines Autors genau so eine Persönlichkeit zu erschaffen – würde vor einer Entscheidung über Krieg und Frieden evtl. negative Folgen für seine Familie und/oder sein Fürstentum in Erwägung ziehen.

Man erkennt nicht einmal ansatzweise irgendein vernünftiges Handlungsmotiv, weder für den Fürst, noch für die Offiziere Ag und Ad. Sie denken nicht, sie haben keine eigene Meinung, sie setzen sich in keinster Weise mit ihrer Umwelt auseinander. Ti, der Burgvogt, wird als engster Freund des Fürsten geschildert. Sollte ein enger Freund nicht während einer derart wichtigen Besprechung Ratschläge geben, Bedenken äußern oder sogar Mut machen? Burgvogt Ti teilt das Schicksal aller anderen Personen in dem Abschnitt. Er existiert, weil der Autor anscheinend das Gefühl hatte, einen Burgvogt zu brauchen. Damit erfüllt Ti die Aufgabe eines Möbelstücks in der Ecke oder eines Gemäldes an der Wand.

Derartige Charaktere ohne vernünftige Aufgabe haben in einem Roman nichts verloren. Wenn man sie streicht, merkt es keiner. Auch für Personen innerhalb eines Romans gilt der sogenannte „Kartenhaustest“. Wenn man aus einem Kartenhaus eine Karte herausziehen kann, ohne dass es umfällt, war sie überflüssig.

Erzählstruktur, mehr als verbesserungsfähig

Die Erzählstruktur ist ein Witz. Der Fürst steht erst regungslos am Fenster. Dann merkt er, wieviel Uhr es ist, und wartet plötzlich ungeduldig auf den Beginn einer Konferenz. „Fürst T wurde immer ungeduldiger, während er wartete. Nervös trat er von einem Fuß auf den anderen. Doch er musste nicht lange warten. Nur wenige Augenblicke.“ Die „wenigen Augenblicke“, die er warten muss, machen ihn also nervös. Glücklicherweise ist er während der Konferenz überhaupt nicht mehr nervös. Schließlich muss er keine besonders wichtige Entscheidung treffen, nur so eine langweilige Krieg-oder-Frieden-Sache. Aber auf den Beginn einer Konferenz zu warten, das verursacht Stress!

Der Hauptmann beginnt seinen Vortrag mit den Worten: „Wie wir alle wissen, sind wir vor sechs Monaten aufgebrochen, um N zu erkunden.“ Wenn es schon alle wissen, wieso erzählt er es? Der Fürst sagt ja auch nicht: „Wie wir alle wissen, zeigt der Sonnenstand eine Stunde nach Mittag an und deswegen beginnt jetzt unsere Besprechung.“ Der Hauptmann berichtet danach von der unglaublich großen Menge an Erkenntnissen, die er in vielen Monaten sammelte. Es folgt allgemeines Schweigen. Fürst T fragt anschließend, wie schnell man Soldaten zusammenziehen könne. Damit ist für alle klar, dass man angreifen will. Niemand äußert dazu irgendetwas, es wird beiläufig zur Kenntnis genommen. Fürst T sieht auch keine Notwendigkeit, die anwesende Elite seines Heeres nach ihren Vorschlägen zu fragen. Ad, vom Dienstgrad ein einfacher Leutnant, trotzdem aber Stellvertreter eines Generals (dachte immer, dazu müsste man mindestens ein Stabsoffizier sein, also vom Major aufwärts) meldet sich zu Wort. Wieso eigentlich er? Kein höherer Offizier in der Konferenz dabei? Die Ausführungen dieses Offiziers mit niedrigem Rang werden ebenfalls beiläufig zur Kenntnis genommen. Niemand sonst hat eine Meinung, oder äußert Beifall oder macht überhaupt irgendetwas! Fürst T gibt sofort den Befehl zur Aussendung von Boten. Eigentlich sollte man sich die Frage stellen, wozu diese Entscheidung erst eine Konferenz brauchte, mit Ad, Ag, Burgvogt Ti, dem Hauptmann und diversen „restlichen Beratern“. Ein kleinerer Kreis hätte genügt, denn es reden nur der Fürst, der Hauptmann und Ad. Die restliche Truppe besteht aus schweigenden Statisten. Die kann man gefahrlos streichen. Es sei denn, man erfindet eine neue Beraterklasse, die „schweigenden Berater“. Allein ihre Anwesenheit hilft enorm bei der Entscheidungsfindung.

Die restlichen Ereignisse, die „finsteren Soldaten“, in „schwarzen Uniformen“ auf „rabenschwarzen Pferden“ sind einfach nur lächerlich. Es soll wohl der Versuch sein, damit ihre Bosheit zu betonen. Das ging nach hinten los. Die Beschreibungen haben etwas Kindliches. Sie passen in ein Märchenbuch, nicht aber in einen Fantasy-Roman mit der Zielgruppe erwachsener Menschen.

Wie hätte man so eine Szene besser schreiben können? Ich lobe einen kleinen Schreibwettbewerb aus.

Wer eine wesentlich bessere Szene über diese Situation schreiben kann,  (ich bin überzeugt, dass es viele sind, die das können!) darf diese mir unter infos (at) bernard-mondae.de zusenden.  (Format doc oder rtf) Ich stelle die geschriebene Szene im Blog vor, kommentiere sie kurz (keine Angst, da ich überzeugt bin, dass die Qualität gut ist, werde ich niemanden in die Pfanne hauen) und lade die Leser zur Kommentierung ein.

(natürlich darf der/die Autor(in) gerne anonym bleiben. Sagt, was ihr wollt, ich kümmere mich darum.)

Die Szene muss folgendes enthalten:

  • Fürst T und seine Berater diskutieren das Für und Wider eines Angriffs auf das Land N
  • Fürst T trifft eine Entscheidung (welche ist mir egal. Wer sich für Frieden entscheidet, darf das gerne tun)

Der Sieger erhält einen Amazon-Geschenkgutschein über 30 Euro. Der Wettbewerb geht bis 15.12. 2014. (Einsendeschluss)

Hauptkriterien für einen Sieg sind:

  • gute Darstellungen der Emotionen, des Charakters der handelnden Person(en), dreidimensionale Figuren, die wie echte Menschen agieren.
  • eine Diskussion, die den Namen verdient, mit Konflikten innerhalb der teilnehmenden Personen. Man soll als Leser das Gefühl haben, tatsächlich Beobachter einer Diskussion zu sein.

Der Point-of-View Charakter ist frei wählbar. Man kann die Szene aus Sicht von Fürst T oder einer beliebigen anderen Person schildern. (z.B. des Hauptmanns der Kundschafter, der übermüdet vom Auftrag zurückkehrt, oder aus der Sicht des Offiziers Ad oder einer Figur, die man selbst erfindet) Die Namen der Protagonisten sind ebenfalls frei wählbar. Ihr dürft alle anders taufen, Leute weglassen, neue hinzufügen etc.

Macht mit oder sagt Freunden Bescheid. Ein kleiner Gutschein mit 30 Euro kurz vor Weihnachten wurde schon schwerer verdient.

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Bildquelle

  • Leszek Glasner Fotolia de: Leszek Glasner Fotolia.de

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