Archiv der Kategorie: Rezensionen

Rezi: Steffen Weinert „Von der Kunst die Ideen fließen zu lassen“

Ich erhielt vom Autor Steffen Weinert ein kostenloses Rezensionsexemplar mit der Bitte, sich mit dem Buch eingehend zu beschäftigen. Dem weiteren Wunsch, auf meinem Blog darüber zu schreiben, komme ich gerne nach.

Das Werk „Von der Kunst die Ideen fließen zu lassen“ trägt den Untertitel „44 Ideen zur Erlangung von Meisterschaft beim Schreiben und Erfinden“. Für mich ist er zweifach problematisch. Einerseits halte ich die Formulierung „44 Ideen zur Erlangung der Meisterschaft im Schreiben und Erfinden“ für stilistisch besser, andererseits gefallen mir Superlative nicht. Es wimmelt von Büchern der Art „X Wege um Y zu erreichen“, seien es Diäten, ein athletischer Körper, Verabredungen mit hübschen Frauen oder die erste Million Euro. Marktschreierische Schlagzeilen findet man häufig, doch meiner Erfahrung nach sind es eher die stillen Titel, welche den größten Nutzen bringen.

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iBoy – Ein Jugendroman oder Schleichwerbung?

Neulich zeigte man mir kopfschüttelnd den Roman „iBoy“ des englischen Autors Kevin Brooks. Das Buch trägt den Aufkleber „Nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis“. Nun, ich dachte mir, dass dies bestimmt ein Gütesiegel sei. Umso unverständlicher war die Reaktion eines Angehörigen der Zielgruppe, der lieber „Der Adler der Neunten Legion“ von Rosemary Sutcliff lesen wollte. „iBoy“ landete unberührt auf dem Stapel der Rückgaben für die Stadtbücherei. Dabei hatte die Leihfrist gerade erst begonnen. iBoy – Ein Jugendroman oder Schleichwerbung? weiterlesen

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