Archiv der Kategorie: About writing

Tipps und Tricks zur Tätigkeit als Schriftsteller, Charaktererstellung, Dialoge, Plots

Wie man keine Dialoge schreibt

Viele Dialoge in Romanen lesen sich unnatürlich. Dabei genügen bereits wenige Tipps und Tricks um einem Dialog mehr Realismus und Glaubwürdigkeit zu geben. Einige davon möchte ich heute vorstellen. Für ein aussagekräftiges Negativbeispiel wühlte ich im beinahe grenzenlosen Fundus von Bezahlverlagen. Ich fand einen interessanten Text mit deutlichen und leicht nachvollziehbaren Fehlern in den Dialogen. Wie üblich sind die Namen der Romanfiguren, Landschaften abgekürzt, um keine Rückschlüsse zu ermöglichen. Es geht um den Text, nicht um den Autor. Wie man keine Dialoge schreibt weiterlesen

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Die Vorgeschichte – mit Rückblenden erzählen?

Um den berühmt-berüchtigten Haken auszulegen, der den Leser sofort fesselt, sollen Romane mit einer interessanten Szene anfangen. Bestenfalls beginnen sie in der Mitte einer Handlung. Einerseits schön, andererseits schlecht. Denn die Romanfiguren hatten eine Vorgeschichte, eine Summe von Ereignissen, die zu der Szene führten, mit der die Story beginnt. Wie soll man das dem Leser vermitteln? Die Vorgeschichte – mit Rückblenden erzählen? weiterlesen

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Konflikte – Das Grundelement jeder Story

Konflikte! Wer denkt nicht mit einem gewissen Grausen an dieses Wort? Eigentlich – geben Sie es zu – sind wir alle konfliktscheu. Wir weichen Konflikten aus, versuchen ständig Wogen zu glätten, geben nach um des lieben Friedens willen. Wir bevorzugen ein geregeltes Dasein.

Natürlich ist das alles in Ordnung und vernünftig. Nur, falls Ihre Romanfiguren diese Einstellung haben und Sie darüber ein Buch schreiben wollen, bekommen Sie ein Problem: Niemand will es lesen!  Konflikte – Das Grundelement jeder Story weiterlesen

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Die Macht der Erzählperspektive

Woran denkt man beim Begriff Erzählperspektive? An die Art und Weise, wie man eine Geschichte erzählt? Ich-Erzähler? Allwissender Erzähler oder personale Perspektive? Vieles passt auf dieses Wort. Im englischen Sprachraum gibt es den schönen Begriff Point-of-View. Im Grunde ist es das Gleiche. Es geht um die Frage, wer die Story erzählt, mit wessen Augen die Leser das Geschehen betrachten.

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Dreidimensionale Romanfiguren – Richtig gemacht

Für Autoren ist es wichtig, Personen zu erschaffen, die real existieren könnten. Dreidimensionale Romanfiguren sind das Ziel. Gerade das im letzten Beitrag vorgestellte Beispiel zeigt deutlich, wie man ins Schleudern kommen kann, wenn man diese einfache Regel nicht befolgt. Nebenbei bemerkt habe ich einen kleinen Schreibwettbewerb laufen, der erst am 14.12.2014 endet. Es gibt einen attraktiven Preis! Details der Kriterien findet man am Ende des Beitrages der vorigen Woche. Mitmachen lohnt sich.

Heute möchte ich mich mit der Erschaffung von real wirkenden Charakteren beschäftigen. Als Beispiel verwende ich das bekannte erste Buch „Hunger Games“ von Suzanne Collins, in der deutschen Version „Tribute von Panem“ genannt. Ich zeige auf, wie die Autorin arbeitete, wie Katniss Everdeen ihre Eigenschaften bekam und eine dreidimensionale Romanfigur wurde.

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